Protagonist (Pokémon Mystery Dungeon: Portale in die Unendlichkeit)

Dieser Artikel behandelt den Protagonisten in Pokémon Mystery Dungeon: Portale in die Unendlichkeit. Für die Protagonisten der Hauptreihe, siehe Protagonist.
Protagonist

en Player character


Milza, einer der möglichen Protagonisten
Informationen
Geschlecht männlich
Region Nebelkontinent
Spiele PMD4
Diese Person gibt es bisher nur im Spiel.

Der Protagonist in Pokémon Mystery Dungeon: Portale in die Unendlichkeit ist eines von fünf Pokémon, das als Starter-Pokémon ausgewählt werden kann.

Eigentlich ist er ein Mensch, der von der Stimme des Lebens in die Welt der Pokémon gerufen wird, um dort gegen den Kältekern, einen Kristall aus Eis, welcher droht, die Welt zu vernichten, zu kämpfen. Während seiner Zeit als Pokémon freundet es sich mit vielen Bewohnern der anderen Welt, insbesondere mit seinem Partner, an. Zusammen mit seinen Freunden dringt der Protagonist in den Eispalast ein, wo es ihm gelingt, den Kältekern zu vernichten und damit die Welt zu retten.

Mögliche Pokémon

Anders als in anderen Pokémon Mystery Dungeon-Spielen gibt es in Pokémon Mystery Dungeon: Portale in die Unendlichkeit keinen Fragebogen, durch den die Spezies des Protagonisten bestimmt wird. Stattdessen kann der Spieler frei zwischen den fünf verschiedenen Pokémon wählen. Alle Taschenmonster sind zu Beginn auf Level sieben und beherrschen vier Attacken.

Pokémon Typ Attacken
Mogelhieb
Donnerschock
Heuler
Rutenschlag
Tackle
Rankenhieb
Silberblick
Verfolgung
Tackle
Glut
Rutenschlag
Bezirzer
Tackle
Aquaknarre
Rutenschlag
Gewissheit
Kratzer
Gewissheit
Silberblick
Energiefokus

Geschichte

Ankunft in der Welt der Pokémon

Die Handlung beginnt in einem Traum des Protagonisten. Dort wird er von einer geheimnisvollen Stimme gerufen, die ihn fragt, ob er ein Mensch sei und ihn daraufhin bittet, die Welt der Pokémon zu retten. Plötzlich ist ein panischer Hilferuf zu hören, gefolgt vom Bild eines Somniam, welches von einem Trikephalo verfolgt wird. Jäh bricht diese Vision ab, und der Held des Spiels sieht im Traum seine Silhouette, welche zunächst menschlicher Gestalt ist, sich aber allmählich in die eines Pokémon verwandelt. Nun in der Gestalt eines Taschenmonsters, erblickt der Protagonist ein grelles Licht, und als er sich darauf zubewegt, tut sich ein Portal auf. Folgend stürzt der Protagonist vom Himmel herab.

Das Pokémon-Paradies

Das Grundstück, welches der Partner Morlord abkauft

Nach seinem Absturz vom Himmel wird der Protagonist von seinem zukünftigen Partner aufgefunden. Er zeigt sich sehr besorgt um den Protagonisten, und dieser beschließt, dem anderen Pokémon anzuvertrauen, dass er ein Mensch ist. Zu seiner eigenen Überraschung glaubt ihm der Partner sofort, und dieser erläutert, dass er Abenteurer werden möchte. Dann fällt ihm ein, dass er einen Termin einzuhalten hat, und bittet den Protagonisten, ihn über den Stufenberg zu begleiten. Am Ziel dieser Reise kauft der Partner einem Morlord ein wüstes Grundstück ab, auf welchem er ein Paradies für Pokémon errichten möchte. Da der Protagonist keine Ideen für sein weiteres Vorgehen hat, sagt dieser dem Partner seine Unterstützung für das Projekt zu.

Hausbau

Die Pokémon vor dem neu gebauten Haus

Nachdem die beiden Pokémon in der ersten Nacht auf ihrem neuen Grundstück frieren, beschließen sie, sich schnellstmöglich um den Bau einer Behausung zu kümmern. Daher erkundigen sie sich am nächsten Morgen bei Morlord nach entsprechenden Möglichkeiten und das Pokémon führt sie zu einem Baumeister in der nahegelegenen Ortschaft Raststadt. Dieser Baumeister, ein Strepoli, erklärt sich bereit, den Auftrag anzunehmen und fordert dafür Aquamarine aus der Felsenhöhle als Bezahlung. Als die beiden Kunden aus der Höhle zurückkommen, werden ihnen die wertvollen Steine von einem Zurrokex gestohlen. Auf den Rat zweier Praktibalk, den Lehrlingen von Strepoli, verfolgen der Protagonist und der Partner Zurrokex zum Wandelpass. Dort werden sie Zeuge einer Konversation zwischen Strepoli und Zurrokex, aus der hervorgeht, dass Strepoli nie vorhatte, ein Haus für sie zu bauen, sondern betrügerische Geschäfte mit Zurrokex durchführt. Als die Kriminellen gestellt werden, kommt es zum Kampf. Danach erfahren Protagonist und Partner von den beiden Praktibalk, dass deren Meister nach einer Rückenverletzung und einem darauffolgenden Auftrag, der nur zur Bloßstellung von Strepoli diente, das Vertrauen in seine Fähigkeiten verlor und kriminell wurde. Der Protagonist und sein Partner entschließen sich, Strepoli dennoch um den Bau eines Hauses zu bitten, um ihm die Möglichkeit zu geben, wieder Selbstbewusstsein aufzubauen. Zuerst ist der Baumeister dieser Idee abgeneigt und bekämpft die beiden Pokémon erneut, doch schließlich willigt er ein. Mit Unterstützung von Morlord, dem Partner und dem Protagonisten bauen die Pokémon das Haus auf.

Das Abenteurerteam

Der Klopfberg

Am darauffolgenden Morgen gibt der Partner seine Absicht bekannt, ein Abenteurerteam zu gründen, sobald er genug potentielle Mitglieder hat. Dann werden er und der Protagonist von Morlord empfangen, der erklärt, das sogenannte Job-Infobrett sowie eine Lagertruhe ins Pokémon-Paradies gebracht zu haben. Von diesem Infobrett nehmen Protagonist und Partner sogleich ihre erste Mission an: die Rettung eines Dummisel vom Klopfberg. Am genannten Ort angekommen treffen sie auf Emolga, einen Freund von Dummisel, welcher ebenfalls nach ihm sucht. Auf der Suche nach dem Vermissten fallen ihnen schöne Kristalle auf, von denen sie einige mitnehmen. Kurze Zeit später finden Protagonist und Partner Dummisel. Zurück im Pokémon-Paradies offenbart es, dass es zum Klopfberg ging, um dort Kristalle zu besorgen, und da dies misslang, gibt der Partner ihm einen von seinen. Nachdem Dummisel diesen Kristall Viridium, einer beliebten Abenteurerin, schenkt, von ihr Ablehnung erfährt und mit zwei Gladiantri in die Kargschlucht geht, um stärker zu werden, muss es von dort vom Protagonisten und dem Partner gerettet werden, da die Gladiantri es ausrauben wollen. Nach dem Kampf wirbt der Partner Dummisel und Emolga für das Abenteurerteam an. Viridium bittet ihrerseits um eine Aufnahme. Also lassen sich die Pokémon am nächsten Tag offiziell bei der Abenteurergilde registrieren und werden als Team angenommen.

Die Luftspiegelung

Am nächsten Tag besorgen Protagonist und Partner stabilen Efeu für Strepoli, da er diesen als Übungsmaterial braucht, um wieder ins Baugewerbe einzusteigen. Einige Tage später erfahren sie von der V-Welle und machen die Bekanntschaft von Victini, dem Anbieter des V-Roulettes. In der darauffolgenden Nacht hört der Protagonist erneut Somniams Hilferuf im Traum. In Folge dieses Traums denkt er über seine Aufgabe in der Welt der Pokémon nach, und stellt fest, dass er noch keine näheren Informationen erlangt hat. Vorerst beschließt er, dem Partner nichts von diesem Traum zu erzählen. Einen weiteren Tag später werden Protagonist und Partner von Dummisel abgeholt, der ihnen von einer Fata Morgana berichtet, die von Raststadt aus zu sehen ist. Die drei begeben sich an den Ort des Geschehens und erfahren von Viridium, dass es sich um eine Luftspiegelung des Riesengletschers handelt. Diesen soll bislang noch niemand erkundet haben. Also beschließt das Team, stärker zu werden und als erstes Abenteurerteam den Gletscher zu erkunden.

Das unbekannte Pokémon

Eines Nachts hat der Protagonist einen weiteren Traum mit einem erneuten Hilferuf, doch bevor die Stimme, die er hört, mehr sagen kann, wacht er wieder auf. Am nächsten Morgen berichtet er dem Partner von diesem Ereignis. Der Partner stellt daraufhin die Vermutung auf, dass sich das kontaktsuchende Pokémon einer passenden Frequenz annähere und die Träume mit der Zeit deutlicher sein werden. Vor dem Haus erhalten sie von Pelipper ein Flugblatt, auf welchem vor einem verdächtigen, unbekannten Pokémon gewarnt wird. Daher wollen sie in Raststadt nach dem Rechten sehen, und erledigen dabei einen Botengang für Morlord, der der Wirtin Swaroness die Bezahlung für ein Essen am Vorabend zukommen lässt. In Raststadt haben sich viele der Anwohner verkrochen, einige von ihnen halten sich im Restaurant auf. Dort erfahren Protagonist und Partner, dass viele Pokémon angespannt sind, da der berühmte Regenbogen der Hoffnung nicht mehr erscheint.

Artwork zur Suche nach Folikon

Am Folgetag treffen die beiden Abenteurer vor ihrem Haus ein Matrifol an, welches sie bittet, ihr Kind Folikon zu retten. Von dessen Freund Yorkleff erfahren sie, dass es sich oft im Farbenwald aufhält. Dort finden Protagonist und Partner das gesuchte Pokémon, welches im Wald nach Schätzen gesucht hat und dabei einen Edelstein fand, welchen es seiner Mutter zum Geburtstag schenkt. Beim Anblick der wiedervereinigten Familie fragt sich der Protagonist, ob auch der Partner eine Familie habe, spricht dies jedoch nicht aus. Am Abend erzählt der Partner von sich aus, dass er nie Freunde oder Familie hatte, und erklärt, glücklich zu sein, im Protagonisten einen zuverlässigen Freund gefunden zu haben. Tags darauf erfahren die beiden, dass das unbekannte Pokémon bewusstlos in Raststadt aufgefunden wurde und sich in der Herberge von Swaroness befindet. Dort versuchen einige Pokémon, das Taschenmonster, welches sich als Nachtara entpuppt, zu verhören, doch es ist zu schwach, um eine Aussage zu tätigen. Es kann allerdings von Viridium entlastet werden, die dazustößt und erklärt, Nachtara von einer Forschungsreise zu kennen. Dort wurde es allerdings von einem Psiana begleitet, von dem nun jede Spur fehlt. Nachdem Nachtara am nächsten Tag erklärt, dass es und Psiana von Angreifern, die es auf mysteriöse Artefakte namens Zugangskarten, mit denen die Bildung von Dungeons manipuliert werden kann, abgesehen haben, verfolgt wurden und sich aufteilen mussten, begeben sich Partner und Protagonist ins Jammertal, um das Pokémon zu retten. Dort werden sie in einen Kampf mit einem Toxiquak und einem Shnurgarst verwickelt, welche Psiana bedrohen, um zu erfahren, wo sich die Zugangskarten befinden. Die Kriminellen können schnell besiegt werden, und zurück in Raststadt offenbaren Nachtara und Psiana, dass es mit den Zugangskarten möglich ist, zum Riesengletscher zu gelangen, den die beiden erkunden wollen. Protagonist und Partner beschließen, dieses Vorhaben zu unterstützen und nehmen Nachtara und Psiana in ihr Abenteurerteam auf.

Der Riesengletscher

Am Tag darauf erzählt Morlord allen Teammitgliedern, dass eines der Pokémon während der Reise zum Riesengletscher laut den Regeln der Abenteurergilde daheimbleiben muss. Zuerst wird vorgeschlagen, das schwächste Mitglied im Pokémon-Paradies zu lassen, doch Viridium erklärt, es vertrage keine Kälte und werde daher freiwillig zu Hause bleiben. Protagonist und Partner berichten dies Nachtara und Psiana, welche über den Entschluss von Viridium schockiert sind. Sie erzählen, dass es einst einen Freund namens Keldeo hatte, welcher zum Riesengletscher aufbrach, verschwand, und später in einem Brief behauptete, nie zum Gletscher gegangen zu sein, sondern nur eine Ausrede gesucht zu haben, um Viridium loszuwerden. Daher möchten Nachtara und Psiana, dass Viridium zum Riesengletscher aufbricht, um die Geschehnisse untersuchen und besser verarbeiten zu können. Derweil wachsen in Dummisel Schuldgefühle, da es denkt, Viridium habe sich nur freiwillig gemeldet, damit es trotz seiner Schwäche mitkommen kann. Emolga schlägt daraufhin vor, den Daheimbleibenden auszulosen, damit kein Pokémon derartige Schuldgefühle in sich tragen muss. Mangels besserer Ideen stimmen Partner und Protagonist dem zu. Des Nachts denkt der Protagonist darüber nach, selbst daheim zu bleiben, um seinen geheimnisvollen Träumen nachzugehen, falls diese zurückkehren. Am Morgen bringt der Protagonist den Vorschlag vor, selbst im Pokémon-Paradies zu bleiben, doch dies wird prompt abgelehnt und alle Pokémon ziehen Lose. Dabei wird Dummisel als Zurückbleibender ausgewählt. Also trifft das Team letzte Vorbereitungen, verabschiedet sich von den Pokémon aus Raststadt sowie von Dummisel und aktiviert das sogenannte Magnaportal, durch welches sie zum Riesengletscher gelangen können. Im letzten Moment schubst Emolga allerdings Dummisel ins Portal und verlässt es dafür selber, um dem Pokémon zu ermöglichen, seinen Traum von der Erkundung des Gletschers zu verwirklichen.

Die Abenteurer vor dem Eispalast

Nachdem das Team die Geoschlucht durchquert hat, gelangen sie hinter eine große Gletscherspalte, welche normalerweise den Durchgang zum Riesengletscher blockiert. Also machen sich die Pokémon auf den Weg durch den Gletscher, kommen jedoch an einer weiteren unpassierbaren Schlucht an. Der Protagonist findet dort Spuren eines Magnaportals im Eis und mithilfe ihrer Zugangskarten können Nachtara und Psiana ein eigenes Portal erschaffen, welches ihnen das Vordringen durch den Eistunnel in den Berg aus Eis ermöglicht. Aufgrund der Spuren realisieren die Abenteurer außerdem, dass bereits vor ihnen jemand dort gewesen sein muss. Im Inneren des Berges finden sie einen Eispalast, in welchem Nachtara hofft, einen sagenumwobenen Kristall, genannt Riesenkristall, zu finden. Er soll die Kraft besitzen, alles um sich herum schweben zu lassen. Beim Vordringen in den Palast fällt den Pokémon das Atmen zunehmend schwerer, nur der Protagonist ist davon nicht betroffen. In einer Kammer findet die Gruppe schwebende Eisklumpen, welch die Gerüchte über den mystischen Kristall wahr scheinen lassen. Auch sogenannte Frismen gibt es dort, Objekte, mit deren Hilfe die Stimme eines Pokémon eingefroren und so später das Gesagte wieder gehört werden kann. Eines der Frismen enthält eine Nachricht, in der ein Abenteurer erklärt, den Riesengletscher erkundet zu haben. Zur großen Verwunderung aller kann Viridium die Stimme des Pokémon Keldeo zuordnen. Aufgrund des Widerspruchs zwischen dem Inhalt des Briefes und dieser Aufzeichnung gehen die Taschenmonster davon aus, dass Keldeo durch das, was noch vor ihnen liegt, stark verändert wurde. Sie dringen nun weiter in den Palast vor, bis sie auf ein Golgantes und zwei Frigometri treffen, die sie angreifen, jedoch schnell besiegt sind. Beim Weitergehen werden die Atemprobleme der Pokémon schlimmer, bis sie schließlich das Bewusstsein verlieren. Plötzlich taucht ein Kyurem auf und teleportiert alle in einen anderen Raum, wo die Bewusstlosen wieder zu sich kommen. Das Legendäre Pokémon stellt sich als Wächter des Eispalastes vor, welcher seit Anbeginn der Zeit von dort aus die Zukunft vorhersehe und über sie wache. Aufgrund der großen Macht, welche von dem Ort ausgeht, verbietet es den Abenteurern, weiterzugehen. Bevor sie sich auf den Heimweg machen, bestätigt er ihnen die Existenz des Riesenkristalles, gibt an, dass sie die ersten Pokémon seien, die den Riesengletscher erreichen konnten, und hinterlässt ihnen eine Truhe mit Geld und Items. Als die Abenteurer in Raststadt ankommen, werden sie von den Bewohnern freudig empfangen, und am Abend berichten die Helden in der Herberge von ihrem Abenteuer.

Somniams Hilferuf

Am Tag nach der Heimkehr erkundigen sich der Protagonist und der Partner bei Emolga, ob in ihrer Abwesenheit etwas Wichtiges passiert sei. Dieses entgegnet, dass rätselhafte aufsteigende Lichtkugeln am Himmel zu sehen waren, jedoch kein Pokémon weiß, worum es sich dabei handelt. In der Nacht darauf hat der Protagonist nach längerer Zeit wieder einen Traum, in dem er die Stimme nun deutlich besser verstehen kann. Als er am nächsten Morgen dem Partner davon berichtet, kommt diesem der Gedanke, dass der Protagonist eventuell wieder gehen müsse, sobald er seine Aufgabe in der Welt der Pokémon erfüllt habe. Daher bittet der Partner darum, dass sein Freund für immer bleibt, und obwohl sich dieser selbst nicht im Klaren ist, was nach der Erfüllung seiner Aufgabe geschieht, willigt er ein. Tags darauf bekommen auch Protagonist und Partner die Gelegenheit, eine der aufsteigenden Lichtkugeln zu sehen, doch auch sie haben keine Ideen, worum es sich dabei handeln könnte.

Das Lager der beiden Pokémon im Wald

In der Folgenacht träumt der Protagonist erneut, und diesmal ist eine Kommunikation möglich. Somniam, das hilfesuchende Pokémon, erklärt, von einem Trikephalo verfolgt zu werden, welches in seinem Egoismus große Zerstörung hinterließe und damit die gesamte Welt gefährde. Um dies zu stoppen, habe es den Protagonisten in die Welt der Pokémon gerufen. Somniam sagt, dass es sich am Fuße des Bergs Genovea befindet und bittet um Rettung von dort. Nach diesem Traum sortiert der Protagonist seine Gedanken und beschließt, im Rahmen dieser Ereignisse allen Teamkameraden zu erzählen, dass er eigentlich ein Mensch ist. Dies setzt er am Morgen in die Tat um. Da keiner der Anwesenden Näheres über Trikephalo weiß, beschließt die Gruppe, dass Protagonist und Partner Somniam ins Pokémon-Paradies holen, um mit dessen Wissen das weitere Vorgehen planen zu können, während der Rest die Stadt bewacht. Also machen sich die beiden mithilfe von Nachtaras und Psianas Zugangskarten auf den Weg über den Genovea-Pfad. Nach dessen Durchwandern kommen sie in einem Wald an, in welchem sie Rast machen, da es bereits Nacht geworden ist. Im Schlaf weist Somniam den Protagonisten an, in ein Felsgebiet nahe dem Walde zu kommen, in dem es sich zurzeit aufhält. Daher weckt der Protagonist seinen Partner und sie machen sich auf den Weg, da sie unmittelbare Gefahr für Somniam befürchten. Dazu durchqueren sie den Finsterforst und finden Somniam schlussendlich, doch es stellt sich heraus, dass dieses die beiden in eine Falle gelockt hat und nun mit einigen Skelabra, Brockoloss, Stalobor sowie mit Toxiquak und Shnurgarst angreift.

Auf der Flucht

Zwar gelingt es Partner und Protagonist, aus Somniams Hinterhalt zu fliehen, doch dabei werden sie voneinander getrennt. Auf seiner Flucht überquert der Protagonist den Auroraberg, wird aber von einer Klippe aufgehalten, an der er von den Verfolgern eingeholt wird. Zunächst kann er den Kampf zwar für sich entscheiden, doch es taucht mächtige Verstärkung, darunter auch ein Brutalanda, auf, gegen die er sich nur mit großen Mühen wehren kann. In letzter Sekunde taucht Trikephalo auf und rettet den Protagonisten. Als dieser in einer Höhle wieder zu sich kommt, ist er erschreckt, ausgerechnet mit Trikephalo zusammen zu sein. Dieses offenbart, dass nicht Somniam, sondern es selbst, den Protagonisten in die Welt der Pokémon gerufen habe. Somniam hat derweil versucht, jegliche Kommunikation zwischen Trikephalo und dem Protagonisten zu verhindern und ihn mit einer Lügengeschichte über Trikephalos angebliche Zerstörungswut abgeschreckt.

Bevor das Drachen-Pokémon fortfahren kann, hören die beiden einen Schrei von Brutalanda und eilen daraufhin weiter. Dabei betreten sie den Gelben Canyon. Als dieser des Nachts hinter ihnen liegt, offenbart Trikephalo, eigentlich kein Pokémon, sondern die sogenannte Stimme des Lebens zu sein, die Stimme aller Dinge in der Natur. Sie bittet den Protagonisten, den Kältekern, einen gefährlichen Gegenstand, der droht, die Welt zu vernichten, zu zerstören. Dieser wird im Eispalast von Kyurem bewacht, das die Zerstörung der Welt für unausweichlich hält und mit seinen Anhängern, zu denen auch Somniam gehört, dieses Ende herbeisehnt, da sie von der Welt enttäuscht sind. Der Kältekern speist sich aus den negativen Gefühlen aller Pokémon und ist umgeben von einer Aura aus diesen, welche es Pokémon erschwert, in seiner Nähe zu atmen. Daher wurde der Protagonist zu den Pokémon gerufen, da er als Mensch gegenüber diesem Effekt weniger anfällig ist. Also machen sie sich auf den Weg ins Pokémon-Paradies, da sie die Zugangskarten von Nachtara und Psiana benötigen, um zum Riesengletscher zu gelangen.

Die Hohlhügel

Nachdem sie die Dörrsteppe passiert haben, wird ihnen jedoch von Shnurgarst ausgerichtet, dass sie den Partner als Geisel genommen haben und sie zu den Hohlhügeln kommen sollen, wenn sie ihn retten wollen. Da er nicht riskieren will, dass dem Partner etwas zustößt, beschließt der Protagonist, trotz der hohen Wahrscheinlichkeit eines erneuten Hinterhalts der Anweisung zu folgen. Angekommen an den Hohlhügeln finden Trikephalo und er ein Frisma, auf welchem zu hören ist, dass sich der Partner tatsächlich in der Gewalt ihrer Gegner befindet. Angekommen an deren Lager lockt der Protagonist das wachhabende Toxiquak vom Käfig weg und überwältigt ihn, muss jedoch feststellen, dass sich in diesem nur ein weiteres Frisma befindet und die Handlanger Kyurems auf ihn gelauert haben. Doch in der Aufregung um den Protagonisten vergessen diese Trikephalo, welcher angeflogen kommt, sie von oben bombardiert und schließlich mit Brutalanda kämpfend wegfliegt. Diese Ablenkung nutzt der Protagonist, um in die Höhlensysteme zu fliehen, wo er auch den Partner findet und rettet.

Zusammen flüchten die beiden, kommen jedoch an einer Sackgasse an, aus der sie Trikephalo herausholen kann. Dieses muss allerdings bald notlanden, da es vom Flug mit zwei zusätzlichen Pokémon erschöpft ist. Schnell wird der Partner auf den neusten Stand der Dinge gebracht, und zu dritt reisen sie durch die Glutwüste in Richtung ihres Heimes. Dort taucht Kyurem auf, friert Trikephalo ein und zerschmettert den entstandenen Eisblock. Dann greift es vor den Augen des Partners auch den Protagonisten brutal an, bis Kyurem bei diesem keinen Kampfgeist mehr erkennen kann. Daher sieht es ihn nicht mehr als Gefahr für die von ihm vorhergesehene Zukunft und lässt ihn knapp mit dem Leben davonkommen. Bevor er sich zum Gehen wendet, offenbart der Wächter des Eispalastes, dass die Aktivierung des Kältekerns unmittelbar bevorsteht, und der Protagonist als Lichtkugel zum Himmel steigen werde, so wie viele andere gerufene und besiegte Menschen zuvor, sollte er weiter versuchen, die Welt zu retten.

Der Partner weiß nicht, was er alleine mit dem ohnmächtigen Protagonisten tun soll, doch da werden die beiden von ihren Teamkollegen gefunden, welche von einer mysteriösen Stimme beauftragt wurden, zur Glutwüste zu gehen. Der Partner vermutet, dass es sich dabei um die Stimme des Lebens handelte, welche auch nach der Vernichtung ihrer physischen Form weiterlebt. Als der Protagonist wieder aufwacht, beraten sich die Pokémon über die Situation und der Partner macht den Umstehenden mit einer emotionalen Ansprache Mut, um die Zweifel in den eigenen Reihen zu schmälern. Auch der Protagonist zeigt sich entschlossen, weiterzukämpfen. Am Tag nachdem die Gruppe Raststadt erreicht, versammelt der Partner alle Bewohner für eine Kundgebung, doch diese zeigen sich angesichts der beschriebenen Lage wenig hoffnungsvoll, und als nach einem Erdbeben der Eispalast anfängt zu schweben und von Raststadt aus zu sehen ist, fliehen die meisten Bewohner verschreckt. Nur Swaroness unterstützt die Abenteurer.

Rückkehr zum Eispalast

Als sich das Team in der Nacht berät, kommen aufgrund der geringen Unterstützung selbst bei ihnen Zweifel auf. Doch dann kommen einige Stadtbewohner, darunter auch Yorkleff, Terribark, Matrifol und Folikon, zu ihnen. Sie entschuldigen sich für ihr Verhalten und versprechen, positiver zu sein. Dann kommt unter den Pokémon die Frage auf, wie sie zum schwebenden Eispalast gelangen sollen, Nachtara und Psiana haben allerdings eine Intuition und sagen den restlichen Teammitgliedern, dass diese vorgehen sollen. Dies tun sie am folgenden Tag, und die Gruppe, zu der nun Emolga anstelle von Dummisel gehört, kämpft sich über den Wirrweg, an dessen Ende sie an der altbekannten Gletscherspalte herauskommen. Dort stellen sie fest, dass sich der Eispalast inzwischen direkt über ihnen befindet, und aus diesem kommen Brutalanda und zwei Skelabra, die die Pokémon angreifen.

Nach dem Kampf treffen die Abenteurer Nachtara und Psiana wieder, welche in den Überresten des Bergs aus Eis spezielle Zugangskarten gefunden haben, welche die Reise durch die Luft ermöglichen. Sie vermuten, dass Keldeo diese Karten hergestellt hat, da es möglicherweise ahnte, dass der Palast abheben würde, und es sich eventuell noch in dessen Inneren befindet. Angekommen im Eispalast trennen sich die Pokémon in drei Gruppen auf, um sich besser vor Somniam und seinen Schergen verstecken zu können. Protagonist und Partner durchqueren den Ostturm des Eispalastes. An dessen Ende finden sie Emolga und Viridium, welche von Shnurgarst und einer Vielzahl von Stalobor in die Enge getrieben wurden. Die beiden stehen ihren Gefährten im Kampf zur Seite und gehen gemeinsam weiter, da Somniam nun sowieso über ihren Aufenthalt im Eispalast informiert wird. Zu viert bahnen sich die Pokémon ihren Weg durch den Westturm. Von einem Beben werden sie dabei kurz vor Ende noch einmal zur Eile bewegt. Die Gruppe stößt in einen dunklen Raum vor, in dem sie auf Somniam und weitere Anhänger Kyurems trifft. Die Antagonisten erklären, dass sie genug von der kalten Welt hätten und daher keine Rettung wollen, folgend greifen sie die Helden an. Bevor es im folgenden Gespräch zwischen dem verbitterten Somniam und dem optimistischen Partner zu einer weiteren Eskalation kommt, tauchen mittels eines Magnaportals Nachtara, Psiana und Keldeo auf.

Letzteres konnte von den beiden Erstgenannten aus einem Gefängnis innerhalb des Eispalastes gerettet werden. In dieses wurde es gesperrt, da es das Geheimnis des Kältekerns lüften konnte, sich weigerte, sich Kyurem anzuschließen, und versuchte, zu fliehen. Auf der Flucht kamen ihm Zweifel, ob Somniam wirklich die Zerstörung der Welt wolle, und als es zurückkam, um das Pokémon auf den rechten Weg zurückzubringen, wurde es gefangen genommen. Dennoch ist es überzeugt, nach wie vor Zweifel in Somniam zu sehen, und dem schließt sich der Partner an. Es gelingt der Gruppe, Somniam seinen Glauben an die Welt zurückzugeben, und es bittet Protagonist und Partner, den Kältekern zu vernichten, nachdem eine Säule bei einem erneuten Beben einstürzt und die drei von den restlichen Taschenmonstern abtrennt. Die beiden Helden machen sich auf den Weg zum Riesenkristallturm, an dessen Spitze Kyurem wartet. Es kommt zum Kampf, den Protagonist und Partner für sich entscheiden.

Der Kältekern

Nun schreiten sie zum gefährlichen Kristall vor, wo die Atemnot, die den Partner bereits vor dem Erklimmen des Riesenkristallturms plagte, zu dessen Bewusstlosigkeit führt. Auch der Protagonist kann inzwischen den Effekt des Windes, von dem Kyurem von außen erklärt, es handle sich um den sogenannten Wind der Enttäuschung, spüren. Mit dem Gedanken an all jene, die auf seinen Erfolg hoffen, versucht der Protagonist, sich anzutreiben, dennoch hat er kurz vor dem Kern das Gefühl, nicht bis zu ihm vordringen zu können. Plötzlich können er, der Partner und auch Kyurem Stimmen vernehmen, welche den Protagonisten ermutigen, alles zu geben. Das Legendäre Pokémon erläutert, dass es sich dabei um die Stimmen all jener handelt, welche durch den Protagonisten wieder Glauben an die Zukunft und Hoffnung gefunden haben. Dies schwächt den Wind der Enttäuschung, sodass der Protagonist neue Kraft schöpft und kampfbereit ist. Immer wieder attackiert der er den Kältekern, doch kann keinen Schaden anrichten. Die daraus resultierende Entmutigung stärkt auch den Wind der Enttäuschung wieder. Dies können auch die Pokémon in Raststadt sehen, deren Hoffnung dadurch trotz Dummisels Versuchen, ihnen Mut zu geben, schwindet. Nur dem Partner gelingt es, noch einmal sein Vertrauen in den Protagonisten auszusprechen. Mit letzter Kraft gelingt es ihm, die Eisschicht um das Zentrum des Kältekerns zu zerstören. Dadurch taucht für einen kurzen Augenblick der Regenbogen der Hoffnung auf und mit der neu geschöpften Hoffnung und Kraft aller Pokémon kann der Protagonist weiterkämpfen. Nun kann er auch dem Kristall schaden, bis der Kern zu Bruch geht. Der Regenbogen der Hoffnung kehrt daraufhin größer und stärker als zuvor zurück, doch der Eispalast, in dem sich die Helden befinden, stürzt ab, da er nicht mehr von der Kraft des Kältekerns gehalten wird.

Heimkehr

In einer surrealen Umgebung wacht der Protagonist wieder auf. Er findet seinen Partner und weckt diesen. Auf die Frage, wo sie sich befinden, offenbart Kyurems Stimme aus dem Nichts, dass sie in den Tiefen ihres Unterbewusstseins sind. Dann taucht Kyurem auch in sichtbarer Gestalt auf und sagt, dass die beiden Abenteurer ihm die Augen geöffnet haben, indem es ihnen gelang, die Zukunft zu verändern. Ferner merkt Kyurem an, die Pokémon auf dieser Welt seien doch noch nicht verloren, und es bedankt sich beim Protagonisten und Partner.

Kurz darauf wachen die beiden bei Raststadt auf, wo sie schnell von ihren Teamkameraden gefunden und begrüßt werden. Aufgrund Kyurems Dank vermuten sie, dass es derjenige war, der sie aus dem Eispalast gerettet hat. Gemeinsam gehen die Pokémon auf den Hügel in Raststadt, um sich den Regenbogen der Hoffnung anzusehen. Dort taucht auch dem Nichts Trikephalo wieder auf und bestätigt, dass die Welt erfolgreich gerettet wurde. Kurze Zeit später werden sie von den restlichen Bewohnern Raststadts gefunden, welche sie mit Dank und Lob überschütten. Am Abend versammeln sich alle an einem Lagerfeuer in der Ortschaft, Feiern die Rettung der Welt und hören Berichten der Helden zu.

Auf der Suche nach Ruhe begibt sich der Protagonist auf den Hügel und beobachtet den Sternenhimmel. Trikephalo gesellt sich zu ihm und verkündet, dass seine Aufgabe erledigt ist und er in die Welt der Menschen zurückkehren muss, da ein bedrohlicher Riss in der Welt entstehen würde, wenn er zu lange bei den Pokémon bliebe. Ihm wird außerdem mitgeteilt, dass er bereits am nächsten Morgen als Lichtkugel die Welt der Pokémon verlassen wird und sämtliche Taschenmonster daraufhin ihre Erinnerungen an ihn verlieren werden. Um seinen Freunden in der Nacht des Feierns keinen Kummer zu bereiten und da sie ihn sowieso vergessen werden, beschließt der Protagonist, sich nicht zu verabschieden. Früh am nächsten Morgen schleicht sich der Protagonist aus seinem Haus, dankt dem Partner im Stillen für ihre gemeinsame Zeit und lässt draußen seine Erinnerungen an seine Zeit als Pokémon Revue passieren. Am Hügel in Raststadt angekommen beginnt das Licht, ihn zu umhüllen, und begleitet von Trikephalo steigt er gen Himmel auf. Von dort aus erkennt der Protagonist, dass im Pokémon-Paradies alle Teammitglieder direkt in seine Richtung schauen. Trikephalo bedankt sich ein letztes Mal für die Rettung der Welt und übergibt dem Protagonisten ein Frisma, welches der Partner ihm am Vorabend für den Fall, dass sein Freund gehen müsse, gegeben hat. Der Protagonist hört, wie sich alle Pokémon aus dem Paradies und aus Raststadt emotional verabschieden und sich entschlossen zeigen, den Protagonisten nicht zu vergessen. Im Glauben, dass ihnen dies gelungen ist, und dass sie sich bei ihrem Blick in den Himmel aus der Ferne verabschiedet haben, verlässt der Protagonist die Welt der Pokémon.

Epilog

Der Epilog beginnt mit einem inneren Monolog des Protagonisten. Dieser schwelgt manchmal in Erinnerungen an die Welt der Pokémon, doch ihm wird immer wieder schmerzlich bewusst, dass er nicht in diese zurückkehren kann. Doch die Pokémon suchen nach einem Weg, ihn wieder zurückzuholen, und finden schließlich einen. Dazu begibt sich der Partner zum Kosmoshügel im Nabel der Welt, wo Wünsche erfüllt werden, falls sie mit dem Gleichgewicht der Welten vereinbar sind. Zwar wird das Anliegen des Partners nicht direkt angenommen, doch in der geschaffenen Situation ist es dem Protagonisten mit der Anleitung von Trikephalo und seiner eigenen Willenskraft möglich, in die Welt der Pokémon zurückzukehren. In einer Lichtkugel taucht er wieder in der Welt der Pokémon auf, emotional begrüßen sich er und sein Partner, und der Protagonist merkt an, er sei nun wieder dort, wo er hingehört.

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