Beşiktaş Istanbul

Der Beşiktaş Jimnastik Kulübü (deutsch: Gymnastik-Klub Beşiktaş), im deutschsprachigen Raum bekannt als Beşiktaş Istanbul oder kurz Beşiktaş JK, ist ein Sportverein aus Istanbul. Besonders bekannt ist der Verein für seine Fußball-Abteilung, dank einer der erfolgreichsten türkischen Fußballmannschaften. Besonders macht Beşiktaş İstanbul auch, dass sie als einziger türkischer Verein eine Liga-Meisterschaft ohne Niederlage gewinnen konnten. Dies war in der Saison 1991/92. Neben der Fußballmannschaft können auch weitere Abteilungen, wie zum Beispiel die Basketballmannschaft, Erfolge vorweisen.

Beşiktaş Istanbul
Basisdaten
Name Beşiktaş Jimnastik Kulübü
Fußballabteilung Beşiktaş Futbol A.Ş.
Sitz Beşiktaş, Istanbul, Türkei
Gründung 19. März 1903[1]
Farben schwarz-weiß
Präsident Ahmet Nur Çebi
Website bjk.com.tr
Erste Fußball-Mannschaft
Cheftrainer Sergen Yalçın
Spielstätte Vodafone Park
Plätze 41.903
Liga Süper Lig
2018/19 3. Platz
Heim
Auswärts
Alternativ

Geschichte

Frühe Jahre

Der Beşiktaş Jimnastik Kulübü wurde im März 1903[1] während der Zeit des Osmanischen Reiches von 24 jungen Männern gegründet und ist damit vermutlich der älteste Sportverein der Türkei. Şamil Osman Bey war der erste Präsident des Vereins. Vorrangig wurden Sportarten wie Ringen, Boxen, Gewichtheben und Turnen ausgeübt. Zu jener Zeit war es verboten, Sportvereine ins Leben zu rufen, da der damalige Sultan Abdülhamid II. befürchtete, dass sich dadurch Aufständische vereinigen könnten. Trotz des Verbots wuchs der Verein innerhalb kürzester Zeit weiter. Nach Aufhebung des Vereinsverbots wurde der Verein am 13. Januar 1910 unter dem Namen „Beşiktaş Osmanlı Jimnastik Kulübü“ (frei übersetzt: Osmanischer Gymnastikclub Beşiktaş) offiziell neu gegründet. Durch den Zusammenschluss mit zwei weiteren Fußballvereinen (Valideçeşme und Basiret) aus der näheren Nachbarschaft im Jahre 1911 baute der Verein seine Größe aus. Fußball wurde bald zur Hauptsportart des Clubs.[2]

1950er Jahre

Der Kader von Beşiktaş repräsentierte als bisher einzige Klubmannschaft die türkische Nationalmannschaft in einem Länderspiel am 16. Mai 1952 gegen Griechenland (0:1), wonach ihr vom türkischen Fußballverband die türkische Fahne auf dem Vereinsemblem verliehen wurde.[3] Die Vereinsfarben der heute auch Karakartallar, zu Deutsch schwarze Adler, genannten Mannschaft waren ursprünglich rot-weiß und orientierten sich an der türkischen Fußballnationalmannschaft. Nach der Niederlage des Osmanischen Reichs in den Balkankriegen wurden die Farben als Zeichen für Trauer in schwarz-weiß umgeändert.[4] Beşiktaş zeigt damit die Verbundenheit und Loyalität zur Nationalmannschaft.

Um eine türkische Mannschaft in den Europapokal der Landesmeister zu schicken, richtete der türkische Fussballverband TFF in den Jahren 1956/1957 und 1957/1958 den Federasyon Kupası aus. Beide Saisons konnte Beşiktaş als Meister beenden. Doch konnten die schwarzen Adler die Türkei nur in der Eurocup-Saison 1958/1959 vertreten, da man ein Jahr zuvor vergessen hatte, Beşiktaş bei der UEFA zum Wettbewerb anzumelden.[5] Beşiktaş wurde damit die erste türkische Mannschaft, die am Landesmeister Pokal teilnahm.

Erst im Jahre 2002 wurden diese beiden Meisterschaften durch den Ligaverband anerkannt. Somit erhöhte Beşiktaş seine Meisterschaften auf zwei weitere Titel und bekam dadurch seinen zweiten Stern auf seinem Wappen.[6]

1960er Jahre

Als im Jahre 1959 die türkische Profiliga gegründet wurde, konnte sich Beşiktaş nicht für die Finalrunde qualifizieren. Damals wurde die Liga in zwei Gruppen aufgeteilt und nur die beiden Gruppenersten konnten die Meisterschaft unter sich ausspielen. Beşiktaş gewann die Meisterschaft im Jahre 1960. In diesem Jahr qualifizierten sie sich zum zweiten Mal nach 1958/59 für den Europapokal der Landesmeister. Beşiktaş belegte am Ende der Saison 1961 und 1962 den 3. Platz. In den darauffolgenden Jahren 1963, 1964 und 1965 wurden sie jeweils Vizemeister. Schließlich gewannen sie die Meisterschaft in den Jahren 1966 und 1967. In derselben Saison gewann Beşiktaş seinen ersten Super Cup. Im Jahr 1968 beendete Beşiktaş die Saison abermals mit dem 2. Platz.

1970er Jahre

Nach der Meisterschaft 1967 hatte Beşiktaş eine längere Durststrecke. Während Trabzonspor, Fenerbahçe und Galatasaray die Meisterschaften unter sich ausmachten, hatte Beşiktaş seinen größten Erfolg in der Saison 1973/74, als sie Vizemeister wurden. Ohne Titel blieb das Jahrzehnt allerdings nicht. Im Jahr 1975 konnten die „schwarzen Adler“ den türkischen Pokal gewinnen. Im Finale gegen Trabzonspor konnte man nach einer 0:1-Niederlage im Hinspiel, das Rückspiel mit 2:0 gewinnen.

1980er Jahre

Beşiktaş setzte seinen schlechten Leistungen im Jahr 1982 mit einer Überraschung ein Ende, indem sie die türkische Meisterschaft nach 15 Jahren gewinnen konnten. Beşiktaş wiederholte diesen Erfolg in der Saison 1985/86 ein weiteres Mal und holte seinen insgesamt siebten Meisterschaftstitel. Im Europapokal der Landesmeister 1986/87 konnte das Team mit dem Erreichen des Viertelfinales den größten Erfolg in der Klubgeschichte feiern. In den Begegnungen gegen Dynamo Kiew verlor man das Hinspiel mit 0:5 und das Rückspiel mit 0:2 und verabschiedete sich somit aus dem Wettbewerb.

1990er Jahre

In der Saison 1989/90, 1990/91 und 1991/92 holte Beşiktaş mit Trainer Gordon Milne den Titel-Hattrick und zudem das erste Mal das Double in der Saison 1989/90. Zudem konnte in der Saison 1989/90 ein 10:0 gegen Adanademirspor gefeiert werden – der bis heute höchsten Sieg in der türkischen Liga. In der Meisterschaft 1991/92 konnte ein weiterer Rekord verbucht werden, indem die Saison ohne Niederlage beendet wurde. In der Saison 1992/93 beendete Beşiktaş mit dem Erzrivalen Galatasaray die Meisterschaft punktgleich. Nur durch die bessere Tordifferenz konnte Galatasaray die Meisterschaft für sich entscheiden. Von 1993 bis 1996 war Christoph Daum Trainer von Beşiktaş. Unter ihm wurde die Mannschaft 1994 Pokalsieger und 1995 türkischer Meister. Nach Daums Abgang kamen Trainer wie Rasim Kara, John Toshack, Karl-Heinz Feldkamp, Hans-Peter Briegel und Nevio Scala.

2000er Jahre

Beşiktaş feiert den Supercup 2006

Ab der Saison 2001/2002 war Daum erneut Trainer bei Beşiktaş, löste jedoch den Vertrag im Zuge eines juristischen Nachspiels wegen seines illegalen Kokain-Konsums nach einem Jahr wieder auf. Unter seinem Nachfolger Mircea Lucescu wurde Beşiktaş in der Saison 2002/2003 zum 100-jährigen Vereinsjubiläum türkischer Meister und erreichte im UEFA-Pokal das Viertelfinale, wo man gegen den späteren Cupsieger FC Valencia ausschied. Im Juni 2004 wechselte Vicente del Bosque mit seinem gesamten Trainerstab von Real Madrid an den Bosporus, jedoch blieb er nur sieben Monate im Amt. Auch sein Nachfolger Rıza Çalımbay wurde bereits im Sommer 2005 mangels Erfolg wieder entlassen. Für ihn kam der vormalige französische Nationalspieler Jean Tigana. Nachdem er mit Beşiktaş zweimal den türkischen Pokal und einmal den türkischen Supercup geholt hatte, wurde sein Vertrag am 17. April 2007 aufgelöst, da Erfolge international und in der Liga ausblieben. Sein Nachfolger Ertuğrul Sağlam war 2007 der erste türkische Trainer, der Beşiktaş in die Champions League führte. Am 7. Oktober 2008 gab Sağlam nach einer 4:1-Niederlage im UEFA-Pokal gegen Metalist Charkiw seinen Rücktritt bekannt. Sein Nachfolger wurde Mustafa Denizli, der zuvor auch schon die Lokalrivalen Fenerbahçe und Galatasaray sowie die türkische Nationalmannschaft trainiert hatte. Er wurde im ersten Jahr Meister und Pokalsieger und holte somit zum zweiten Mal das Double in der Klubgeschichte. Somit gelang es ihm, mit allen drei Istanbuler Spitzenclubs Meister zu werden. Im zweiten Jahr beendete Beşiktaş unter Denizli die Saison als Tabellenvierter.

2010er Jahre

Anfang Juni 2010 gab Mustafa Denizli aus gesundheitlichen Gründen seinen Rücktritt bekannt. Für den freigewordenen Trainerposten wurde Bernd Schuster verpflichtet. Er unterschrieb einen Zweijahresvertrag. Dieser wurde von Schuster am 15. März 2011 vorzeitig aufgelöst. Daraufhin übernahm der ehemalige BJK-Profi Tayfur Havutcu das Amt und führte Beşiktaş zum neunten nationalen Pokalerfolg in der Geschichte des Vereins.

Im Rahmen der Ermittlungen zur Untersuchung der Verwicklung des Vereins in den Manipulationsskandal im türkischen Fußball 2011 wurde Tayfur Havutcu in Untersuchungshaft genommen,[7] blieb jedoch vorerst im Traineramt. Der zuvor als Co-Trainer vorgesehene Carlos Carvalhal übernahm am 2. August 2011 den Cheftrainer-Posten.[8] Zur Saison 2012/2013 wurde Samet Aybaba als Cheftrainer verpflichtet, den zur Saison 2013/14 der ehemalige kroatische Nationaltrainer Slaven Bilić ablöste.[9]

Wegen finanzieller Schwierigkeiten wurde Beşiktaş für die Saison 2012/2013 aus der Europa League ausgeschlossen. Unmittelbar nach der Entscheidung verlor die Aktie des Vereins neun Prozentpunkte ihres Werts.[10][11] Eine Klage vor dem CAS blieb erfolglos,[12] woraufhin Spieler wie Fabian Ernst das Team verlassen mussten.[13]

Wegen eines Manipulationsskandals in der Süper Lig aus der Saison 2010/11 verhängte die Kontroll- und Disziplinarkammer der UEFA über Beşiktaş ein Startverbot in der Europa League für die Saison 2013/14.[14]

Zur Saison 2015/16 übernahm Trainer Şenol Güneş die Mannschaft. Mit ihm gewann Beşiktaş am vorletzten Spieltag nach sieben Jahren wieder die Türkische Meisterschaft und konnte damit seinen insgesamt 14. Titel in der Liga feiern. Am 33. Spieltag gewannen die schwarzen Adler mit 3:1 gegen Osmanlıspor FK und machten damit die Meisterschaft vor dem Erzrivalen Fenerbahçe perfekt.

Am 10. Dezember 2016 war die Umgebung der Vodafone Arena Ziel zweier Bombenanschläge. Gegen 22:29 Uhr Ortszeit, nach Beendigung des Erstligaspiels zwischen Beşiktaş und Bursaspor, explodierte eine Autobombe. Nur 45 Sekunden später sprengte sich ein Mann im nahegelegenen Macka-Park in die Luft, als er von einer Gruppe Polizisten angehalten wurde. Bei den Anschlägen starben mindestens 38 Menschen, darunter 30 Polizisten. Mehr als 150 Menschen wurden verletzt.[15]

Am 28. Mai 2017 gelang Şenol Güneş und seinen schwarzen Adlern ein Erfolg, der 25 Jahre zurückliegt, nämlich die Titelverteidigung. Dies gelang das letzte Mal in den Jahren 1991 und 1992. Zudem sicherte man sich beim 0:4 Sieg beim bereits abgestiegenen Gaziantepspor die 15. Meisterschaft und damit den 3. Meisterstern. Mit der Titelverteidigung ist Şenol Güneş erst der 4. türkische Trainer dem dies in der Ligahistorie gelungen ist. Platz zwei in der Meisterschaft belegte Istanbul Başakşehir.

Am 21. November 2017 gelang den schwarzen Adlern mit einem 1:1 gegen den FC Porto zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte und als erstes türkische Team überhaupt als Gruppensieger der Einzug ins Achtelfinale der Champions League. Darüber hinaus gelang Beşiktaş am 6. Dezember mit einem 2:1 über den RB Leipzig der Gruppensieg ohne Niederlage und mit 14 Punkten – der höchste Punktestand für eine türkische Mannschaft. Im Achtelfinale war dann gegen den FC Bayern München mit 5:0 und 1:3 Endstation.

Die Saison 2017/18 konnten die schwarzen Adler ihr Ziel, ein drittes Mal hintereinander Meister zu werden, nicht erreichen. Am Ende blieb es bei einem enttäuschenden vierten Platz. Im nationalen Pokal schied man im Halbfinale gegen den Erzrivalen Fenerbahçe aus. In einem spannenden Hinspiel trennte man sich 2:2-Unentschieden. Das hitzige Rückspiel wurde in der 57. Minute nach Zuschauerausschreitungen und einer Kopfverletzung von Beşiktaş-Trainer Şenol Güneş abgebrochen. Das Spiel sollte eine Woche später ab der 57. Minute wieder angepfiffen werden. Aus Protest gegen diese umstrittene Entscheidung beschloss der Vorstand von Beşiktaş, nicht anzutreten. Das Spiel wurde dementsprechend 3:0 für „Fener“ gewertet.

In der Saison 2018/19 konnte man trotz einer sehr guten Rückrunde die Erwartungen nicht erfüllen. In der Meisterschaft konnte man nur den dritten Platz erreichen. Im Pokal war man durch die Ereignisse in der Vorsaison gesperrt und in der UEFA Europaleague schied man schon in der Gruppenphase aus.

Stadion

Inönü-Stadion (1947–2013)

Beşiktaş spielte von 1947 bis zur Saison 2012/13 im İnönü Stadı im Istanbuler Stadtteil Beşiktaş. Das Stadion wurde 1947 eröffnet und war nach dem zweiten türkischen Präsidenten İsmet İnönü benannt. Im Jahr 2004 wurde das Stadion umgebaut und hatte bis zu seinem Abriss eine Kapazität von 32.145 Sitzplätzen. Am 24. Oktober 2007 brachen die Beşiktaş-Fans im Champions-League-Spiel gegen den FC Liverpool mit 132 Dezibel den Welt-Lautstärke-Rekord in Fußballstadien.[16] Dieser Rekord wurde um 9 Dezibel auf 141 Dezibel im Spiel gegen Gençlerbirliği Ankara im Mai 2013 abermals gebrochen.[17]

Das İnönü Stadı wurde wegen seiner Lage und der Atmosphäre von der Zeitung The Times zum viertbesten Stadion der Welt ernannt.[18] Vom Oberrang des Stadions hatte man einen direkten Blick auf den Bosporus. Am 11. Mai 2013 fand das letzte Spiel im İnönü Stadı statt, welches Beşiktaş mit 3:0 für sich entschieden konnte. Das letzte Tor im Stadion schoss Filip Hološko.[19]

Vodafone Park (seit 2016)

Nach Ende der Saison 2012/13 wurde das İnönü Stadı abgerissen und an selber Stelle der neue Vodafone Park errichtet.[20] Der Vodafone Park hat eine Kapazität von 41.903 Zuschauern, wobei sich die Anzahl der Plätze auf das Gründungsjahr des Vereins bezieht. Die Baukosten betrugen 125 Millionen Euro.[21] Während der Bauarbeiten bestritt die Mannschaft ihre Heimspiele u. a. im Atatürk-Olympiastadion und im Recep-Tayyip-Erdoğan-Stadion.[22] Die offizielle Eröffnung des neuen Stadions war am 10. April 2016. Das neue Stadion wurde von StadiumDB.com zum zweitbesten Stadion 2016 gewählt.[23] Am 11. April bestritt Beşiktaş das erste Ligaspiel in der Arena, welches man gegen Bursaspor mit 3:2 gewinnen konnte. Der deutsche Nationalspieler Mario Gómez erzielte in der 22. Minute den ersten Treffer für BJK in der neuen Arena.

Fankultur

Çarşı

Gemeinsames Transparent von Çarşı und Greenpeace, mit dem gegen ein Kernkraftwerk demonstriert wird.
Çarşı-Graffiti an einer Hauswand.

Çarşı ist die bedeutendste Fangruppierung der Beşiktaş-Fans, die 1982 vom mittlerweile verstorbenen Mehmet Işıklar (Spitzname: Optik) gegründet wurde.[24]

Der Name Çarşı bedeutet „Markt“ und wurde als Name vergeben, weil die Gründungsmitglieder in verschiedenen Geschäften des im Zentrum des gleichnamigen Stadtteils Beşiktaş gelegenen Basars arbeiteten.[25]

Die Çarşı gelten als die Vorreiter der Fankultur in der Türkei. Außerdem gelten sie als die lautesten und aggressivsten Fußballfans des Landes, die hinsichtlich der bei Fußballspielen erzeugten Lautstärke den Weltrekord von 141 Dezibel halten.[26]

Ihr Standort bei Heimspielen ist die überdachte Gegentribüne des Stadions. Einer ihrer Anführer ist der in der Türkei sehr bekannt gewordene Alen Markaryan. Hervorgetreten ist Çarşı vor allem mit ihren Slogans, Gesängen und Schlachtrufen.

Doch Çarşı versteht sich nicht nur als eine Fangruppierung, sondern als eine Lebensphilosophie[24], die der bekannte Fan Alp Batu Keçeci einmal in den folgenden Worten festgehalten hat:

Çarşı is nicht bloß eine Gruppe im Stadion.
Çarşı ist jeder, der Beşiktaş mit dem Herzen verehrt.
Çarşı ist ein Graffiti an einem New Yorker U-Bahn-Wagen,
Ein Schriftzug an einer Wand in Prag,
Niedergeschriebene Zuneigung an einem Hügel in Erzincan,
Ein schwarz-weißes Gemälde an irgendeiner Wand in Adana,
Eine „Çarşı Ulan“-Zeichnung an der Wand des Galatasaray-Gymnasiums…[27]

Das Wahrzeichen ist das umrundete A für Anarchie. Dass es sich bei den Anhängern von Çarşı jedoch nicht vollständig um Anarchisten handelt, zeigt ihr Schlachtruf: „Carşı Atatürk harici her şeye karşı“, auf Deutsch „Çarşı ist, ausgenommen von Atatürk, gegen alles“.[24][28][29] Zeitweilig trat die Gruppe auch gegen Krieg[30] oder Kernenergie ein oder nahm an – zum Teil verbotenen – Maidemonstrationen teil.[29] Im Mai 2008 erklärte die Gruppe ihre Auflösung.[28][31] Neben dem Motivieren der Mannschaft sind für Çarşı auch soziale Projekte in verschiedenen Lebensbereichen ein wichtiger Bestandteil.[32]

Im Jahre 2007 erschien zum 25-jährigen Gründungsjubiläum von Çarşı ein Film über die Fangruppierung, welcher auch in türkischen Kinos lief. Im Film sprechen unter anderem die wichtigsten Persönlichkeiten der Gruppierung, es werden diverse Auswärtsfahrten gezeigt und es wird über die Position von Çarşı in der Türkei berichtet. Außerdem wird ausführlich über das Inönü-Stadion gesprochen sowie über das Viertel Beşiktaş in Istanbul.

Anfang September 2014 drohte 35 Çarşı-Anhängern wegen eines angeblichen Umsturzversuchs lebenslange Haft.[29] Çarşı war im Vorjahr eine der treibenden Kräfte bei den Protesten gegen den damaligen Premierminister Recep Tayyip Erdoğan am Istanbuler Taksim-Platz.[29][33] Einer ihrer Verteidiger hat den Vorgang mit folgenden Worten kommentiert: „Wenn man diese Anklageschrift liest, kann ich nicht glauben, dass das von Leuten verfasst sein soll, die das Staatsexamen bestanden haben.“ Dass sie das Kabinett Erdoğan gerne los wären, wird dagegen keineswegs bestritten und ergibt sich auch aus dem Wahlergebnis, wonach nur 15,3 Prozent der Wahlberechtigten aus dem Stadtteil Beşiktaş der Regierungspartei AKP ihre Stimme gegeben hatten.[25]

Mit der vor dem Spiel gegen Benfica Lissabon (3:3) geplanten Aktion wollten die Anhänger des türkischen Meisters gegen Rassismus protestieren und auf die Herausforderungen für schwerhörige Menschen aufmerksam machen. Rund 42.000 Fans jubelten in der Anfangsphase des Spiels rund eine Minute lange ausschließlich per Zeichensprache. Erst formten sie mit den Händen die Zeichen für „Sag Nein zum Rassismus“ und dann für „Schwarzer Adler“, das Symbol des Vereins. Besiktas holte gegen Benfica einen 0:3-Rückstand auf und sicherte sich nach einem Tor von Vincent Aboubakar in der 89. Spielminute noch einen Punkt.[34]

Rivalitäten

Istanbul Derbys

Das Derby ist eines der ältesten und bekanntesten Stadtderbys der Welt. Teilnehmer sind Beşiktaş und der Lokalrivale Fenerbahçe. Die beiden Istanbuler Vereine spielen seit Beginn der Profiliga in der Türkei und gehören neben Galatasaray zu den „drei Großen“. Nicht zuletzt wegen der enormen Dominanz und des hohen Stellenwertes dieser Teams gelten die Partien zwischen den Vereinen oft als titelentscheidend. Das erste Derby zwischen den „schwarzen Adlern“ und den „gelben Kanarienvögeln“ fand im Jahr 1922 statt, welches Fenerbahçe mit 4:0 gewann. Seither wurde das Istanbuler Derby über 340-mal ausgetragen.

Das andere „Derby“ bezeichnet man die Rivalität zwischen Beşiktaş und Galatasaray. Die erste Partie zwischen beiden Vereinen wurde am 22. August 1924 während des Meisterschaftsspiels in der İstanbul Futbol Ligi ausgetragen. Beşiktaş gewann dieses Spiel mit 2:0. Beide Klubs spielten bisher über 340-mal gegeneinander.

Weitere Rivalen sind seit den 1970er Jahren Trabzonspor und Bursaspor.

Einrichtungen

BJK TV

Das am 19. April 2005 offiziell auf Sendung gegangene BJK TV war der offizielle Fernsehsender von Beşiktaş JK. Übertragen wurden mit dem Klub bezogene Nachrichten, Interviews und spezielle Programme.[35] Aus lizenzrechtlichen Gründen wurde der Kanal 2009 abgesetzt. Am 20. Januar 2011 wurde die Ausstrahlung auf der Digiturk-Plattform wieder aufgenommen. Seit August 2015 konnte man den Sender auch im Internet verfolgen. Am 31. August 2019 wurde der Sender geschlossen.[36]

BJK Fußballschulen

Beşiktaş eröffnete in den letzten Jahren viele Fußballakademien um die Nachwuchsarbeit nachhaltig zu fördern. Neben den 26 Fußballakademien in der Türkei gibt es Schulen in Europa und Afrika.

  • Australien Australien: Melbourne
  • Deutschland Deutschland: Berlin, Hamburg, Koblenz und Frankfurt am Main
  • England England: London
  • Niederlande Niederlande: Amsterdam
  • Schweiz Schweiz: Zürich
  • Zypern Republik Zypern: Nikosia
  • Nigeria Nigeria: Ibadan
  • Portugal Portugal: Lissabon

Abteilungen

Neben Fußball gibt es bei Beşiktaş Istanbul die folgenden Abteilungen:

Aktive SportartenInaktive Sportarten
Basketball (Beşiktaş Integral Forex)Hockey
HandballBogenschießen
VolleyballGewichtheben
TischtennisJudo
LeichtathletikWassersport
BoxenBillard
RingenReiten
GymnastikRadsport
MotorsportFechten
RudernTauziehen
E-SportsBergsteigen
BehindertensportSchach
Bridge

Handball

Beşiktaş Istanbul ist türkischer Handballrekordmeister und -pokalsieger. Die Mannschaft spielt regelmäßig international.

Größte Erfolge:[37][38]

  • 15× Meister 1981, 1982, 2005, 2007, 2009, 2010, 2011, 2012, 2013, 2014, 2015, 2016, 2017, 2018 und 2019
  • 13× Pokalsieger 1999, 2001, 2005, 2006, 2009, 2010, 2011, 2012, 2014, 2015, 2016, 2017 und 2018
  • EHF Champions League: Gruppenphase 2014/15
  • EHF-Pokal: Achtelfinale 1998/99, 2005/06 und 2011/12
  • Europapokal der Pokalsieger: 3. Runde 1999/2000, 2001/02 und 2006/07
  • EHF Challenge Cup: Halbfinale 2008/09
  • Euro-City-Cup: 3. Runde 1994/95 und 1995/96

Fußball

Saison 2019/20

Aktueller Kader

  • Letzte Aktualisierung: 3. Februar 2020
Nr.Nat.NameGeburtstagim Verein seitVertrag bis
Tor
01DeutschlandLoris Kariusa.22. Juni 199320182020
30TurkeiErsin Destanoğlu01. Jan. 200120182023
97TurkeiUtku Yuvakuran02. Nov. 199720162022
Abwehr
4SpanienVíctor Ruiz20. Jan. 198920192022
5BrasilienDouglas06. Aug. 199020192022
12ChileEnzo Roco26. Aug. 199220182021
23PortugalPedro Rebochoa.23. Jan. 199520192020
24KroatienDomagoj Vida29. Apr. 198920182022
77TurkeiGökhan Gönül04. Jan. 198520162020
88TurkeiCaner Erkin15. Nov. 199120192022
Mittelfeld
13KanadaAtiba Hutchinson08. Feb. 198320132018
15AgyptenMohamed Elnenya.11. Juli 199220192020
20TurkeiNecip Uysal24. Jan. 199120042019
22SerbienAdem Ljajić29. Sep. 199120182022
26TurkeiDorukhan Toköz21. Mai 199620182021
Sturm
8TurkeiUmut Nayira.28. Juni 199320182022
9Turkei DeutschlandGüven Yalçın18. Jan. 199920182022
11Vereinigte Staaten NeuseelandTyler Boyd30. Dez. 199420192023
17TurkeiBurak Yılmaz15. Juli 198520192021
19FrankreichGeorges-Kévin N’Koudou13. Feb. 199520192023
27NiederlandeJeremain Lens24. Nov. 198720172022
92MaliAbdoulay Diabya.21. Mai 199120192020
99GhanaKevin-Prince Boatenga.06. Mär. 198720202020

Transfers

Zugänge

Sommer 2018

  • Adem Ljajić (FC Turin)
  • Georges-Kévin N’Koudou (Tottenham Hotspur)
  • Víctor Ruiz (FC Valencia)
  • Tyler Boyd (Vitória Guimarães)
  • Douglas (FC Barcelona)
  • Pedro Rebochoa. (EA Guingamp)
  • Abdoulay Diabya. (Sporting Lissabon)
  • Mohamed Elnenya. (FC Arsenal)
  • Umut Nayirw.a. (Bursaspor)
Abgänge

Sommer 2019

  • Adriano Correia (Athletico Paranaense)
  • Gary Medel (FC Bologna)
  • Ricardo Quaresma (Kasımpaşa Istanbul)
  • Mustafa Pektemek (Kasımpaşa Istanbul)
  • Gökhan Töre (Yeni Malatyaspor)
  • Tolga Zengin (-)
  • Alpay Çelebia. (Kayserispor)
  • Nicolas Isimat-Mirina. (FC Toulouse)
  • Cyle Larina. (SV Zulte Waregem)
  • Adem Ljajićw.a. (FC Turin)
  • Shinji Kagawaw.a. (Borussia Dortmund)
a. ausgeliehen
w.a. war ausgeliehen

Trainer

Eine Auflistung der bisherigen Trainer[39]

(Nation) TrainerJahre
Turkei Şeref Bey1911–1925
Ungarn 1918 Imre Zinger1925–1935
Turkei Refik Osman Top1935–1944
England Charles Howard1944–1946
Turkei Refik Osman Top1946–1948
Italien Giuseppe Meazza1948–1949
Turkei Hakkı Yeten1949
England Eric Keen1949–1950
Turkei Hakkı Yeten1950–1951
England Alfred Cable1951–1952
Turkei Sadri Usuoğlu1952–1953
Italien Sandro Puppo1953–1954
Turkei Cihat Arman1954–1956[40][41][42][43]
Ungarn 1957 József Mészaros1956–1957
Turkei Eşref Bilgiç1957
Italien Leandro Remondini1957–1958
Turkei Hüseyin Saygun1959
Ungarn 1957 András Kuttik1959–1960
Italien Sandro Puppo1960–1961
Turkei Şeref Görkey1961
Ungarn 1957 András Kuttik1961–1962
Jugoslawien Sozialistische Föderative Republik Ljubiša Spajić1962–1963
Osterreich Ernst Melchior1963–1964
Jugoslawien Sozialistische Föderative Republik Ljubiša Spajić1964–1967
Jugoslawien Sozialistische Föderative Republik Jane Janevski1967–1968
Bulgarien 1967 Krum Milew1968–1969
Jugoslawien Sozialistische Föderative Republik Milovan Ćirić1969–1970
Rumänien 1965 Dumitru Teodorescu1970–1971
Turkei Gündüz Kılıç1971–1972
Jugoslawien Sozialistische Föderative Republik Abdulah Gegić1972–1973
Turkei Metin Türel1973–1974
Deutschland Horst Buhtz1974–1975
Turkei Gündüz Tekin Onay1975–1976
Turkei İsmet Arıkan1977
Jugoslawien Sozialistische Föderative Republik Miloš Milutinović1977–1978
Turkei Doğan Andaç1978–1979
Turkei Serpil Hamdi Tüzün1979–1980
Turkei Metin Türel1980
Jugoslawien Sozialistische Föderative Republik Ljubiša Spajić1980
Turkei Enver Katip1980
Jugoslawien Sozialistische Föderative Republik Đorđe Milić1980–1983
Turkei Vural Bora1983–1984
Jugoslawien Sozialistische Föderative Republik Branko Stanković1984–1986
Jugoslawien Sozialistische Föderative Republik Miloš Milutinović1986–1987
England Gordon Milne1987–1993
Deutschland Christoph Daum1993–1996
Turkei Rasim Kara1996–1997
Wales John Toshack1997–1998
Deutschland Karl-Heinz Feldkamp1998–1999
Deutschland Hans-Peter Briegel1999–2000
Italien Nevio Scala2000–2001
Deutschland Christoph Daum2001–2002
Rumänien Mircea Lucescu2002–2004
Spanien Vicente del Bosque2004–2005
Turkei Rıza Çalımbay2005
Frankreich Jean Tigana2005–2007
Turkei Ertuğrul Sağlam2007–2008
Turkei Mustafa Denizli2008–2010
Deutschland Bernd Schuster2010–2011
Turkei Tayfur Havutçu2011
Portugal Carlos Carvalhal2011–2012
Turkei Tayfur Havutçu2012–2013
Turkei Samet Aybaba2012–2013
Kroatien Slaven Bilić2013–2015
Turkei Şenol Güneş2015–2019
Turkei Abdullah Avcı2019–2020
Turkei Sergen Yalçın2020–

Erfolge

Vor der Ligagründung wurde in den Jahren 1957 und 1958 inoffiziell ein Wettbewerb (Federasyon Kupası) ausgerichtet, beide Spielzeiten beendete Beşiktaş Istanbul als Meister. Seit 1959 gehört die erste Mannschaft ununterbrochen der Süper Lig an. Bis heute gewann der Klub 15 Meisterschaften und wurde neunmal türkischer Pokalsieger.

  • Türkische Meisterschaft: 15
1956/1957, 1957/1958, 1959/60, 1965/66, 1966/67, 1981/82, 1985/86, 1989/90, 1990/91, 1991/92, 1994/95, 2002/03, 2008/09, 2015/16, 2016/17
  • Pokal des Türkischen Sportjournalisten-Vereins: 12
1965, 1966, 1972, 1973, 1975, 1984, 1985, 1989, 1990, 1991, 1994, 1997
  • Türkischer Pokal: 9
1975, 1989, 1990, 1994, 1998, 2006, 2007, 2009, 2011
  • Türkischer Supercup: 9
1967, 1974, 1986, 1989, 1992, 1994, 1998, 2006
  • Premierminister-Pokal: 6
1944, 1947, 1974, 1977, 1988, 1997
  • Atatürk-Pokal: 1
2000

Europapokalbilanz

Gesamtbilanz

Wettbewerb Spiele S U N T+ T-
UEFA Champions League082271936084134
Europapokal der Pokalsieger020040412021038
UEFA-Pokal / Europa League120532344188154
Gesamt222844693293326

Stand: 13. Dezember 2019

UEFA-Ranking

PlatzierungPunkte 18/19Gesamtpunkte
225.000 62.000

Stand: 14. Dezember 2018[44]

Rekorde

  • Die meisten Spiele: Rıza Çalımbay (494)
  • Die meisten Tore: Hakki Yeten (382)
  • Der höchste Sieg: Beşiktaş Istanbul 10 – 0 Adana Demirspor (15. Oktober 1989)
  • Die höchste Niederlage: FC Liverpool 8-0 Beşiktaş Istanbul (7. November 2007)

Präsidenten

Eine chronologische Übersicht über alle Präsidenten des Vereins seit Gründung.

AmtszeitPräsident
1903–1908Mehmet Şamil
1908–1911Şükrü Paşa
1911–1918Fuat Paşa
1918–1923Fuat Balkan
1923–1924Salih Bey
1924–1926Ahmet Fetgeri Aşeni
1926–1928Fuat Balkan
1928–1930Ahmet Fetgeri Aşeni
1930–1932Emin Şükrü Kunt
1932–1935A. Ziya Karamürsel
1935–1938Fuat Balkan
1938–1939A. Ziya Karamürsel
AmtszeitPräsident
1939–1941Yusuf Ziya Erdem
1941–1942A. Ziya Karamürsel
1942–1950A. Ziya Kozanoğlu
1950–1950Ekrem Amaç
1950–1952Salih Fuat Keçeci
1952–1955Abdullah Ziya Kozanoğlu
1955–1956Tahir Söğütlü
1956–1957Danyal Akbel
1957–1957Ferhat Nasır
1957–1958Nuri Togay
1958–1958Enver Kaya
1959–1960Nuri Togay
AmtszeitPräsident
1960–1963Hakkı Yeten
1963–1964Selahattin Akel
1964–1966Hakkı Yeten
1966–1967Hasan Salman
1967–1968Hakkı Yeten
1968–1969Talat Asal
1969–1970Rüştü Erkuş
1970–1970Nuri Togay
1970–1971Agasi Şen
1971–1972Himmet Ünlü
1972–1973Şekip Okçuoğlu
1973–1977Mehmet Üstünkaya
AmtszeitPräsident
1977–1979Gazi Akınal
1979–1979Hüseyin Cevahir
1979–1980Gazi Akınal
1980–1981Rıza Kumruoğlu
1981–1984Mehmet Üstünkaya
1984–2000Süleyman Seba
2000–2004Serdar Bilgili
2004–2012Yıldırım Demirören
2012–2019Fikret Orman
Seit 2019Ahmet Nur Çebi

Literatur

Audio

Commons: Beşiktaş Istanbul – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. KURULUŞ. In: bjk.com.tr. Beşiktaş Istanbul, abgerufen am 6. Juli 2018 (türkisch).
  2. Offizielle Vereinshomepage (Memento vom 16. August 2011 im Internet Archive)
  3. (Memento des Originals vom 21. Mai 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.besiktasscout.com
  4. RENKLERİMİZ VE İLK ROZETİMİZ (Memento vom 22. Mai 2006 im Internet Archive)
  5. http://www.bjk.com.tr/tr/haber/66458/1956_57_ile_1957_58_sezonu_sampiyonluklarimiz.html
  6. http://www.bjk.com.tr/tr/haber/34072/sampiyonluk_sayimiz_12.html
  7. Inanamiyoruz! Gözalti Karari! (türkisch) karakartal.com. 12. Juli 2011. Abgerufen am 28. Juni 2013.
  8. Beşiktaş Carvalhal’a emanet (türkisch) karakartal.com. 2. August 2011. Abgerufen am 28. Juni 2013.
  9. Bilic Trainer von Besiktas. Meldung auf sport1.de vom 26. Juni 2013. Abgerufen am 26. Juni 2013.
  10. UEFA verhängt drastische Strafe über Besiktas Istanbul (Memento des Originals vom 13. April 2014 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.boerse-express.com, boerse-express.com, abgerufen am 30. Mai 2012
  11. Besiktas aus der Europa League ausgeschlossen, kicker, abgerufen am 30. Mai 2012
  12. 1Lig.de: Besiktas – Ugur Boral kommt und CAS weist Klage ab! vom 8. Juli 2012 auf 1Lig.de
  13. 1Lig.de: Fabian Ernst, Simao und Ricardo Quaresma sollen gehen! vom 16. Juli 2012 auf 1Lig.de
  14. Besiktas und Fenerbahce gesperrt. Meldung auf sport1.de vom 25. Juni 2013. Abgerufen am 25. Juni 2013.
  15. tagesschau.de: Türkische Metropole: 38 Tote bei Doppelanschlag in Istanbul Artikel vom 11. Dezember 2016
  16. Pick of the week. UEFA.com. 18. September 2009. Abgerufen am 28. Juni 2013.
  17. http://www.gazetefutbol.com/news/Besiktas/10813601/Besiktas-stellt-Weltrekord-auf.htm
  18. The top ten football stadiums, Times Online vom 9. August 2009.
  19. sportal.de: Besiktas Istanbul siegt im letzten Spiel im Inönü-Stadion gegen Genclerbirligi vom 11. Mai 2013
  20. StadionWelt: Abschied von Inönü-Stadion vom 13. Mai 2013
  21. LIGABlatt: Das Logo der neuen Vodafone Arena vom 20. Dezember 2013
  22. http://www.deutsch-tuerkische-nachrichten.de/2014/05/501581/besiktas-erfolg-auch-ohne-eigenes-stadion/
  23. http://stadiumdb.com/news/2017/03/stadium_of_the_year_2016_jury_vote_2nd_place_vodafone_arena/
  24. Ralf Heck: Çarşı – Wir sind gegen Alles. Blickfang Ultra 29, abgerufen am 2. August 2017.
  25. Deniz Yücel (Die Welt): Deshalb droht 35 Fußballfans lebenslange Haft (Artikel vom 26. Juni 2015)
  26. Beşiktaş-Fans stellen mit 141 Dezibel neuen Weltrekord auf! In: ligablatt.de. 11. Mai 2013, abgerufen am 9. März 2017.
  27. Çarşı Nedir, Ne Değildir
  28. CNN Türk vom 28. Mai 2008
  29. Ralf Heck: Zwischen Eigentor und Aufstand: Ultras in den gegenwärtigen Revolten. In: Kosmoprolet 4. Abgerufen am 2. August 2017.
  30. İsmet Berkan: Çarşı, savaşa karşı (türkisch) radikal.com.tr. 17. Februar 2003. Archiviert vom Original am 22. Februar 2014.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.radikal.com.tr Abgerufen am 28. Juni 2013.
  31. NTV-MSNBC vom 28. Mai 2008 (Memento des Originals vom 23. Februar 2012 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/arsiv.ntvmsnbc.com
  32. Milliyet vom 28. Mai 2008 (Memento vom 19. August 2010 im Internet Archive)
  33. Carsi-Fans droht lebenslange haft
  34. Sport1.de: Champions League: Fans von Besiktas Istanbul jubeln lautlos. In: Sport1.de. (sport1.de [abgerufen am 5. Dezember 2016]).
  35. BEŞİKTAŞ TELEVİZYON YAYINCILIK A.Ş.
  36. BJK TV resmen kapandı! (BJK TV offiziell geschlossen) (tr.)
  37. handballdaten.de Titelträger Türkei abgerufen am 19. Februar 2014
  38. www.eurohandball.com Vereinsprofil: Beşiktaş Istanbul abgerufen am 19. Februar 2014
  39. TEKNİK DİREKTÖRLERİMİZ (Memento vom 27. September 2007 im Internet Archive) Beşiktaş JK
  40. 30. Dezember 1954, Milliyet, S. 8: „Cihat Beşiktaş'da antrenör oldu...“
  41. 12. August 1955, Milliyet, S. 8
  42. 5. Mai 1955, Milliyet, S. 8
  43. 11. Oktober 1955, Milliyet, S. 6
  44. UEFA-Rangliste – Klub-Koeffizienten. In: uefa.com. 14. Dezember 2018, abgerufen am 31. Dezember 2018.
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